Allgemein, CDT 2016

Etappe 55: Auf zum Copper Mountain

Mi., 22.06.2016 / 20 Meilen

Gemütlich stehen wir auf, gehen frühstücken, kaufen ein Vesper-Sandwich bei Subway und kaufen unseren Tagesproviant bei Safeway ein.
Danach trampen wir wieder in Zweierteams zurück an die Stelle, an der wir gestern aufgehört haben zu wandern.
Heute Abend wollen wir den Marketing-Manager Wes von Ugo Bars treffen, der irgendwo in der Nähe des Highways bei Copper Mountain mit seinem Zelt auf uns warten will. Ugo Bars sind Müsliriegel und Allgood wird von dieser Firma gesponsort.
Bis zum Highway sind es nur 20 Meilen, von denen wir nur etwa 16 laufen wollen.
Nachdem es die ersten fünf Meilen schön gemütlich ist, wartet dann mal wieder ein etwa 700 Höhenmeter langer Aufstieg auf uns. In üblicher Reihenfolge arbeiten wir uns den Berg hinauf.

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Allgood und ich sind heute nah hintereinander, was gut ist, denn es sieht nach Gewitter aus. Nachdem wir über den Kokymo Pass und den Searle Pass gekommen sind, zieht sich der Himmel zu und wir sind froh, dass es die restlichen Meilen durch den Wal bergab in ein Tal geht.

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Stop’n’Go wartet auf uns, und zu dritt rennen wir im Regen den Berg hinunter, um unter die Baumgrenze zu kommen. Zwischendurch machen wir vor einer Lichtung Pause im Wald, denn Blitz und Donner sind nur noch drei Sekunden voneinander entfernt.
Nachdem es nur noch regnet, rennen wir weiter und treffen zum Glück nach einer Meile auf Buttercup. Wir besprechen kurz, ob wir hier campen sollen, oder doch bis zum Highway laufen und schauen, was sich ergibt. Alle sind für den Highway, auch wenn das noch sechs Meilen sind und es schon 18:30 Uhr ist. Also rennen wir weiter den Berg hinab und kommen schon bald in das Skigebiet des Copper Mountain. Eine Idee ist, in der Lodge am Copper Mountain zu übernachten.
Wir kürzen über eine Skipiste ab, um zu den ersten Häusern zu kommen. Gleich am Anfang der Siedlung steht ein Rohbau, in dem die Jungs überlegen zu übernachten. Ich bin klatschnass und habe keine große Lust, direkt neben der Zivilisation nass in meinen Schlafsack zu kriechen. Und zudem noch in einer Baustelle, die von anderen, bewohnten Häusern einsehbar ist. Wir diskutieren lange und beschließen dann doch, zur Lodge zu laufen und dort zu übernachten, wenn es nicht zu teuer ist.
Eine Weile laufen wir durch eine Siedlung mit riesigen Ferienhäusern und kommen dann an mehreren großen Resorts vorbei. Als wir uns in einem Jugend-Camp nach der Lodge erkundigen, empfehlen sie uns, in 20 Minuten den kostenlosen SHuttle nach Frisco zu nehmen, da dort die Motels billiger sind. Super Plan!

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Immer noch klatschnass fahren wir nach Frisco, nehmen uns zu viert ein Hotelzimmer mit zwei großen Betten und gehen Essen.
Wes von Ugo Bars hat uns geschrieben, dass er auch vor dem Gewitter in ein Hotel geflohen ist, aber wir wissen leider nicht, wohin. Aber wir treffen ihn sowieso morgen früh.
Zum Abschluss des Tages trinken wir noch ein Bier in einer Kneipe mit lauter Bayern-Deko und werden vom netten Wirt sogar eingeladen!
Ein Märzen und ich bin knülle…
Gute Nacht aus einem zu überfüllten, stinkenden Wanderer-Zimmer,
Eure Cheezy

2 Kommentare on “Etappe 55: Auf zum Copper Mountain

  1. Morgen Cheezy,
    ei du siehst mal fertig aus.
    Da hilft nur eins, Motivation aus der Ferne.
    Wiederaufbauprogramm direkt aus dem Süden der Republik.
    Ich hab den schwarzen Gürtel in Motivation.
    Mehrere Jahre knüppelhartes Training in einem abgelegenen “ Motivation Center“.
    Hunderte Stunden an „OHMMMMM Sessions“ Klangschalentöpfern für Vortgeschrittene……..
    Die Liste ist Endlos.
    Zur Situationsanalyse wäre es natürlich hilfreich zu wissen, was dich da umgehauen hat.
    Das Wetter?
    Der Sponsoring Deal von Allgood?
    Die Kneipe mit lauter Bayern-Deko?
    Ich kann viel, aber Wetter kann ich nicht! Also das musst du alleine wuppen.
    Aber beim Sponsoring Deal ist mir sofort eine Idee gekommen.
    Schau mal da: http://blackeyedpeacolorado.com/product/cheese-sticks/
    Die sind Lebensmitteltechnisch genau auf deiner Wellenlänge. Wenn du denen einen Sponsoring- Vertrag andrehst, kannst du den Rest deines Lebens „Cheese Sticks“ futtern.
    Slogan :
    ———————-CHEEZY makes your CHEESE STICKS CHEEZY———————————
    Die Home Style Cooking Abteilung von denen treibt dir sofort die Tränen in die Augen.
    Dir wird warm ums Herz, und schon haben wir dich da wo wir dich haben wollen.
    Du gleitest gemütlich zur „Great Beer Selection“ rüber und schnupperst dich durch die verschiedenen Sorten von:
    Northglenn, Englewood, Garden of the Gods, Westminster, South Colorado Springs, Lakewood, Castle Rock, Denver, Pueblo.
    wenn du die durch hast, gibt es keinen Platz mehr für wilde TeenieFantasien von überfüllten, stinkenden Wanderer-Zimmern.
    Du schläfst einfach ein.
    Dream ON
    LG

    1. Tja, es war leider das Gewitter, das mich so zugerichtet hat… Und übrigens, und das ist leider enttäuschend: Ich bin los von den Cheese-Sticks! Ich esse jetzt große Käsepakete! Du weißt ja, der Hiker Hunger….

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