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Auf dem Maximiliansweg von Bregenz über die Nagelfluhkette

Es ist November 2021, und gerade entdecke ich diese Fotos vom Juni 2019, die ich noch nicht veröffentlicht habe! Lange her, dass ich hier etwas veröffentlicht habe!

Deshalb gibt es hier also mit reichlich Verspätung ein paar Fotos von der Fortführung meines Trips von Freiburg nach Osten.

20.-22.06.2019 von Bregenz entlang des Maximilianwegs bis Immenstadt

Nachdem ich also zu Fuß mit Johanne von Freiburg nach Konstanz gewandert und mit dem Kanu von Konstanz bis Bregenz gepaddelt bin, laufe ich zu Fuß weiter auf dem Maximiliansweg Richtung Osten. Glücklicherweise muss ich nicht alleine laufen, denn meine Freundin Katrin kommt mit dem Zug nach Bregenz und kann mich begleiten.

Wir genießen den Sommerabend in Bregenz mit leckerer Pizza und herrlichem Sonnenuntergang.

Wir übernachten in Bregenz auf dem Campingplatz auf der Zeltwiese und als wir uns morgens aus meinem kleinen Ultraleicht-Zelt herausschälen, lernen wir Micha kennen, der total begeisert von meinem zu Hause ist.
Als wir uns dann nach dem Frühstück auf den Weg machen und uns langsam die Berge hinauf schieben, treffen wir immer wieder Micha unterwegs und laufen irgendwann einfach zu dritt weiter.

Gegen Abend beginnnen wir, nach einem Übernachtungsplatz Ausschau zu halten. Als uns der Maximiliansweg über den Vorplatz einer Schule führt, auf dem eine lustige Truppe zusammen feiert, stoppen sie uns und wollen wissen, wohin wir unterwegs sind, wo wir herkommen usw. Schnell haben wir ein Bier vor uns stehen und kurz darauf bestellen wir alle Pizza zusammen. Die Gruppe feiert Fronleichnam und ist schon seit vormittags unterwegs.

Als wir fragen, ob sie uns einen geeigneten Platz verraten können, an dem wir unsere Zelte aufbauen können, werden wir gleich in zwei Gärten eingeladen. So landen wir bei Regina und ihrem Mann im Garten. Regina weiß noch gar nichts von ihrem Glück und schaut etwas verwirrt durch ihre Wohnzimmerscheibe, als drei Fremde zwei Zelte in ihrem Garten aufbauen. Schnell ist erklärt, was wir hier machen und so verbringen wir einen netten Abend zusammen und werden sogar noch mit einem Frühstück verwöhnt!

Am nächsten Morgen geht es weiter. Wir sind ein kurzes Stück in Österreich im schönen Bregenzerwald unterwegs.

Unser Tagesziel ist irgendwo in Richtung Staufener Haus. Eigentlich war der Plan, dass wir uns irgendwo ein lauschiges Plätzchen für unser Zelt suchen. Steil geht es hinauf Richtung Hochgrat und kurz vor dem höchsten Punkt geht ein heftiges Gewitter los.

Wir eilen im Regen zum Staufner Haus, das leider voll belegt ist.

Aber der nette Wirt bietet uns ein Notlager an und so bekommen wir ein super gemütliches Bett in der Gaststube.

Am nächsten Morgen geht es über den Hochgrat und dann die Nagelfluhkette entlang. Das Wetter ist durchwachsen, aber wir haben trotzdem gute Sicht.

Der Weg ist nicht immer einfach zu gehen und teilweise sehr ausgesetzt.

Diese kleine Kletterpassage kostet uns ganz schön Nerven, denn zum einen sind die runden Steine nicht besonders griffig und die große Gruppe hinter uns ist ganz schön zügig unterwegs und verwickelt unsere angestrengten Köpfe auch noch in Gespräche….

Aber wir kommen heil herunter und trotzen auch den alten Schneegfeldern, die ab und zu noch den Weg versperren.

Da das Wetter die nächsten Tage nicht besser werden soll, Katrin wieder mit dem Zug nach Freiburg fährt und ich keine Lust habe, alleine weiter zu laufen, beschließe ich, mit Katrin die Mittagsbahn nach Immenstadt hinunter zu nehmen und Heim zu fahren.

Eigentlich war der Plan, bis nach München weiter zu wandern, wo ich auf der ISPO-Messe Allgood am Messestand helfe. Da ich es aber sowieso nicht rechtzeitig geschafft hätte, breche ich die Reise hier also ab und werde sicher irgendwann den Maximiliansweg bis zum Königsee fortsetzen.

Liebe Grüße
Moni

Kommentare zu “Auf dem Maximiliansweg von Bregenz über die Nagelfluhkette”:

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