CDT 2016

Etappe 107: Abwechslungsreiche Sonntagswanderung

So., 28.08.2016 / 21,8 Meilen

Ein schöner abwechslungsreicher Tag liegt hinter uns und wir im Zelt ?

Mal wieder kommen wir nur schwer aus den Federn und das, obwohl wir früh im Bett waren. Johnny hat wie ein Stein durchgeschlafen, aber ich bin drei Mal aufgewacht. Einmal, weil meine Haut gejuckt hat, einmal weil ich einen Hustenanfall bekommen habe und einmal, weil ein Tier (Kojote, Wolf oder Bär???) gebellt hat. Danach konnte ich lange nicht wieder einschlafen, denn ich habe gehorcht, ob das Bellen näher kommt.

So, aber dann sind wir morgens also doch irgendwann losgekommen und erst einmal auf einen Bergrücken hoch. Von hier ist die Aussicht herrlich! Die Berge haben viele verschiedene Farben. Braun, grau, rot, gelb.

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Wir laufen lange auf einem Kamm entlang und müssen immer wieder anhalten, um die tolle Aussicht zu genießen. Zum Glück weht heute kein so starker Wind wie gestern!
Dann steigen wir in ein Tal hinab und treffen ein älteres Pärchen, das einen Teil des CDT wandert. E-Path und ForgetMeNot. Wir plaudern eine Weile mit den beiden und steigen dann weiter ab. Im Zickzack geht es etwa 1000 Höhenmeter nach unten.

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Im Tal laufen wir entlang des Flusses und haben immer wieder Sicht auf die umliegenden Berge.
Von E-Path und ForgetMeNot inspiriert, beschließen wir, heute früh ein Camp zu finden und ein Lagerfeuer zu machen. Zudem planen wir nur noch 20-Meilen-Tage und alles was mehr ist, ist toll, muss aber nicht sein. Nach 20 Meilen beschließen wir aber, noch zum Straight Creek Pass aufzusteigen und dort zu campen.
Ich bin heute müde und meine Knie tun ein bisschen von den vielen Höhenmetern weh, aber schon um 18:45 Uhr finden wir ein passendes Camp. Während Johnny ein Lagerfeuer macht und kocht, baue ich in guter Entfernung das Zelt auf und richte unsere Betten.

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Nach Nudeln à la Primavera schauen wir uns den Sonnenuntergang an und verkrümeln uns dann aber schon bald im Zelt, da es kühl wird.
Gute Nacht,
Eure Prinzess Cheezy

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2 Kommentare on “Etappe 107: Abwechslungsreiche Sonntagswanderung

  1. Hi Prinzess Cheezy,

    ich kann grad auch nicht schlafen. Es ist so um die 2:58 und ich komm mir reichlich dämlich vor. Wie ich hier an der Kiste sitze und das hier schreibe. Es juckt nicht (OK wir haben ne Dusche), ich musste nicht husten und das mauzen vom Kater zählt auch nicht wirklich. Also doch die senile Bettflucht! Mist! Vielleicht sollten wir uns endlich der Realität stellen und endlich den Zweitjob als Zeitungsausträger annehmen. Win Win Situation. Man ist früh auf den Beinen und Geld gibts noch obendrauf.
    Den Luxus täglich „nur“ noch 20 Meilen laufen zu müssen gönne ich euch ja. Das klingt ja fast nach Sonntagsspaziergang.
    Wie ist das eigentlich, wenn das Ziel näher rückt? Komisches Gefühl? Will man eher umdrehen und zurücklaufen oder mach sich da auch Erleichterung breit, dass es dann endlich geschafft ist?
    Also als Leser, ist das eher unvorstellbar, dass ihr dann einfach aufhört rumzulatschen.
    Wir werden alle in ein unendlich tiefes Loch fallen. Die Vorstellung als Alternative dann täglich wieder die BZ zu lesen ist nicht wirklich prickelnd? Brr. Ha! aber das trifft euch dann gerechter Weise auch. endlich wieder die Top News aus dem Städtle:
    „Tofuwurststand gibt auf“, „Kronenbrücke noch nicht fertig“, „Ab Montag fährt die Linie 1 wieder durch Betzenhausen und Landwasser“, „Yorkshire Terrier stirbt wegen ausgelegtem Giftköder“.
    Das klingt nicht nur nach Sommerloch, das ist es auch.
    Ich würde einfach halt mal keine Zeitung drucken, wenn nichts war. Aber auf mich hört ja keiner.
    LG

    1. Thomas! Wenn sie keine Zeitung drucken, dann kannst Du sie nicht austragen! Und dann gibt es auch keinen Blog mehr! Was machst Du dann?
      Zu dem Gefühl, bald fertig zu sein: Gerade bin ich nach drei Tagen im Shit-Wetter endlich mal trocken. Gestern sind wir 29 Meilen gelaufen, um in Many Glacier ein Hotelzimmer zu bekommen, anstatt zu campen. Im Dauerregen! Ich wiederhole: im DAUERREGEN! Na gut, zwischendurch hat’s auch mal gehagelt, gegraupelt und geschneit, um bei der Wahrheit zu bleiben. Und dann kommen wir also völlig nass hier an und alle Hotelzimmer sind voll! Also im Dunklen Zelt aufbauen und in den nassen Schlafsack!
      Also, wie fühle ich mich 39 Meilen vor dem Ziel?
      Ich freue mich auf das Ende! Ich freue mich, dieses Monument zu knutschen und mit dem CDT abzuschließen. Allerdings bin ich mir sicher, dass ich danach traurig sein werde, aber das Wetter hier will auch, dass ich endlich fertig bin!
      Zudem bin ich traurig, genau wegen des Wetters, den das, was man zwischen den Wolken an Natur sieht, ist einfach atemberaubend. So gerne würde ich die letzten Tage und die wundervolle Natur genießen.
      Drückt uns alle die Daumen, dass wir die letzten beiden Tage mehr Glück mit dem Wetter haben!
      So wäre es schön: https://mariaelfe.com/2015/10/21/184-tag-on-trail-fr-16-10-2015/

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